Die Geschichte von Saronsberg ist durchtränkt mit historischen Ereignissen. Als der Bau eines neuen Kellers anstand, lebte das Vergangene natürlich wieder auf. Doch anstatt sich in Pläne eines Rekonstruktion des holländisch geprägten Kapstils zu vertiefen, entwarfen die Eigner einen modernen Bau samt wundervollem Panoramablick und platzierten ihn in Nachbarschaft zu sieben majestätischen Eichen. Vom Probierraum aus ergibt sich Einblick in die Kellerei. Getrennt werden die Räume nur durch Glas. Im Herzen der Produktionsstätte stoßen wir auf eine aparte Mischung. Da ist einerseits die hypermoderne Weinherstellung mit zahlreichen Edelstahltanks sowie die dazu erforderliche Technik. Andererseits blicken wir in den traditionellen Holzfasskeller, der so gern als Zeichen höchster Weinkultur abfotografiert wird. "Vermutlich gäbe es leichtere Wege, Wein zu produzieren, aber sicher keinen besseren", kommentiert Weinmacher Dewaldt Heyns diese Entscheidung für eine zweigleisige Lösung. Die Lage des Weinguts ist natürlich traumhaft. Aber das allein gab damals nicht den Ausschlag für die Besiedelung und Bewirtschaftung des Landes. Das Terroir ist recht vielfältig. Auf engstem Raum herrschen verschiedene Mikroklimas, die der Weinmacher ausnutzt, um einzigartige, deutlich aufs Terroir bezogene Weine hervorzubringen. Der Boden im Talgrund und auf den Hängen besteht hauptsächlich aus Schiefer mit Phylliten (Urtonschiefer). Sie sind praktisch überall anzutreffen. Abgerundete Kiesel und andere Steine, die vom Wasser Milliarden Jahre transportiert wurden, finden sich entlang der alten Flussterrassen. Während Hänge, die sich seit dem Präkambium gen Osten erstrecken, geprägt sind durch Vorkommen von rötlichem bis gelbem Lehm. Zusätzlich bewässert werden muss selten, da die Reben Stress durch Wasserentzug gewöhnt sind. Sie prägen kleinere Beeren aus, die hoch konzentrierte Aromen enthalten. Alle Weinberge wurden zugeschnitten zu Blöcken, die jeweils etwa einen Hektar umfassen. Jeder Block wird für sich gehegt und überwacht. Durchschnittlich ergibt jeder einen Ertrag von 5 Tonnen. Um ein Maximum an Aroma und Saftgewinnung zu erreichen sowie die Erträge zu stabilisieren, praktiziert Saronsberg "green harvesting".
| Saronsberg Seismic 2004 | |
| ZA-BL-0236-04 | |
| http://www.saronsberg.com | |
| Geschenkverpackungen und Holzkisten sowie Grußkarten |























