Pinot Noir: im Burgund zuhause, in der Neuen Welt angekommen
Pinot Noir ist ursprünglich im französischen Burgund beheimatet. Heute gehört die empfindliche Traube allerdings zu den am weitesten verbreiteten Rotwein-Rebsorten der Welt. Besonders in Regionen die ein mildes Klima, Meeresnähe oder Höhenlage aufweisen, wie etwa Neuseeland, Südafrika oder Chile gedeiht Pinot Noir prächtig und liefert exzellente Rotweine. Pinot Noir aus Neuseeland ist dabei hervorzuheben: erst seit einigen Jahrzehnten wird in Neuseeland Rotwein aus Pinot Noir erzeugt, doch gehören die Pinot Noir aus Neuseeland bereits zu den besten der gesamten Weinwelt.
Pinot Noir: ein besonderer Rotwein-Charakter
Pinot Noir ist bekannt für seine Empfindlichkeit. So neigt die Traube zu Ernterückgängen oder gar Totalausfällen, wenn sie nicht optimale Bedingungen vorfindet. Fachgerecht ausgebaut ergibt Pinot Noir allerdings auch edelste Rotweine, die mit Seidigkeit und dezenter Frucht glänzen. Gerade Fruchtnoten von Kirsche und Erdbeere, aber auch Anklänge von wilden Kräutern sind typisch für Pinot Noir aus Übersee. Während Pinot Noir aus Südafrika im besonderen die Fruchtnoten betont, steht Pinot Noir aus Neuseeland für hintergründige und elegante Rotweine. Allen Pinot Noir Rotweinen ist gemein, dass sie nicht so viel Gerbsäuren enthalten wie andere Rotweine.
Wein aus Pinot Noir: die besten Winzer in Übersee
Die Palette an exzellenten Erzeugern von Pinot Noir in Übersee ist breit. Der Pinot Noir aus Neuseeland von Weingütern wie Craggy Range, Coopers Creek oder Cloudy Bay ist unbedingt einen Versuch wert. In Südafrika glänzen Weingüter wie Bouchard Finlayson und Meerlust mit tollem Rotwein aus Pinot Noir. In den U.S.A. machen dieser Tage besonders die Weingüter Marimar, Schlug oder Erath mit großen Pinot Noir Furor